Wagenbau 2010 -
Wagenbau 2010 - Alles Neu !
2002, 2004, 2006 und 2008. Das alte, schwarze Blues Mobil in all seinen Versionen und Varianten ist Geschichte, denn bei der letzten Jahreshauptversammlung wurde für ein neues Blues Mobil gestimmt. Gesucht wurde ein Mottowagen, der zeitlos daher kommt, farbenfroh ist, einen hohen Wiederkennungswert hat und natürlich durfte der Bezug zu Jake und Elwood Blues nicht fehlen.
Viel hatten wir uns vorgenommen, doch nachdem der erste Enthusiasmus verflogen war, ging es - eigentlich wie immer - nur schleppend voran. Erst im Oktober 2009 wurde langsam mit dem Bau des neuen Wagens begonnen. Wenigstens hatten wir im vorhinein Pläne geschmiedet, so dass der Anfang nicht mehr allzu kompliziert war. Um den komplett neuen Aufbau starten zu können, musste zunächst der alte Bestand vernichtet werden. Was wir vor Jahren mühevoll zusammengebaut hatten, wurde nun in seine Einzelteile zerlegt. Es kam ein wenig Wehmut auf, doch nach zwei Samstagen harter Arbeit hatten wir es schließlich geschafft.
Anfang November ging es dann zunächst an den Hüttenbau. Die beiden Hütten (vorne und hinten) sind die Herzstücke des Wagens, denn neben Raum für Wurfmaterialien, bieten sie vor allem Platz für die Technik und die, nicht minder wichtige, Toilette auf unserem Wagen. Der Rohbau wurde aus massiven Holzbalken gezimmert, die Decke aus Dachlatten, die Seiten aus stabiler Pappe. Innerhalb weniger Wochenenden stellten wir die Hüttenrohbauten fertig.
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Der Rohbau |
Nachdem die Hütten fast fertig waren ging es nun an den zweiten großen Part des Wagenbaus. Die Seitenteile mussten gebaut werden. Man nehme Dachlatten, viiiiiiiele Winkel und dünne Holzplatten und schraube diese nach Plan zusammen. Gar nicht so einfach, wenn man sich dauert vermisst :-)
Step 2 bei den Seitenteilen waren dann die Tapeten. Alle neuen Seitenteile mussten mit einer speziellen Strukturtapete beklebt werden. Da wir, wie immer, unserer Planung deutlich hinterherhinkten, aktivierten wir unsere "alte Garde" die aus Willi und Vätern bestand. Fachgerecht und höchst professionell half das "Kommando Tapete" und tapezierte alle Seitenteile in Rekordzeit.
Professionell war dann auch der Künstler, der uns bei der weiteren Gestaltung des Wagens unterstützte. Fast alle Seitenteile wurden Opfer von Sprühdosen, denn der Sprayer verlieh unseren Seitenteilen die ganz besondere Note.
Kurz vor dem Ende der Wagenbauzeit trafen dann traditionell die Wurfmaterialien ein, die umgepackt und auf Paletten verteilt wurden.
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Der Feinschliff |
Die richtig heiße Phase beginnt in den letzten drei Tagen vor dem Umzug. Es wird sein wie immer. Die letzten Schrauben werden bei der Zugaufstellung in Günnigfeld angezogen. Gut das der Akkuschrauber bereits erfunden ist.
Wir freuen uns auf euren Besuch beim diesjährigen Stadtumzug am 14-02-10.
Schaut nach der Wagennummer 29 oder nach dem amerikanischen Polizeiauto !













