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Der Umzug 2004
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(ChM)Der 22.02.04 sollte ein großer Karnevalstag in der Geschichte der Blues Brothers Wattenscheid werden, denn nach dem Auftritt beim Wattenscheider Straßenumzug im Jahr 2002 folgte an diesem Datum der zweite Ritt durch die Straßen unserer schönen Stadt. Doch bevor der große Tag begann, wurde an sieben Wochenende gehämmert, getackert, gebohrt, geschraubt und gepinselt. Viele kleine und große Probleme wurden aus der Welt geschafft. Wer erinnert sich nicht an die „das sind nicht 20 Zentimeter Aktion“ an einem der Bautage. Auch die Story „auf der Suche nach der Schoki“ ging in die Baugeschichte der Blues Brothers ein. Doch letztlich hat alles gepasst und am Samstag vor dem großen Umzug wurde das „Schlachtschiff“ der Brothers schließlich komplett fertig gestellt.
Ob sich der Aufwand wirklich gelohnt hat ?
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Das dynamische Duo - Brother mit Bullenschleuder
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Sonntag Morgen 09:00 Uhr ! Der Großteil der Mitfahrer hatte sich an den JdW-Hallen in Schalke eingefunden. Auch unser Fahrer Sait „Onkel“ Tosun stand pünktlich zu dieser Zeit auf der Matte. Kaum war unser Rolli-Blues auf seinem Platz, erklomm auch der Rest der Gemeinschaft das größte Blues Mobil der Welt und schon konnte es losgehen. Mit laut dröhnender Musik verließen die Blues Brothers Wattenscheid den Gewerbepark Schalke und weckten sämtliche Anwohner mit „Helau“-Rufen. Der Weg führte zunächst über die Kurt-Schumacher-Straße und Ückendorf in den Wattenscheider Süden, nach Sevinghausen, wo sich der Wagen in die dortige Aufstellung schob. Die letzten des ersten Abteils, dass waren die Blues Brothers Wattenscheid. Doch neben dem Hauptwagen mit der Nummer 23 schlich sich noch der „geilste“ Vorwagen des Zuges in die Reihen. Die Nummer 23a war ein 10m langes Gespann aus der amerikanischen Polizeikarre von Rolli-Blues und einem Hänger mit dem großen Pappkameraden darauf. Ein wahrlich gelungenes Bild. Um kurz nach 12 Uhr bewegte sich dann der gesamte Tross Richtung Günnigfeld, wo auch in diesem Jahr der Zug startete. Nach einer kurzen Wartezeit in Günnigfeld trafen dann auch unsere Wagenbegleiter ein. Noch einmal ein dickes Dankeschön an die Jungs ! Ihr habt sehr gute Arbeit geleistet. Um kurz nach 14 Uhr ging es dann endlich los und wie bestellt schielte die Wintersonne durch die Wolken. Die Stimmung stieg und mit „Everybody needs somebody to love“ bewegte sich der Wagen durch Günnigfeld. Viele, viele Schaulustige Jecken waren an der Günnigfelder Straße zu beobachten und die Stimmung in den Menschenmassen war mehr als gut. Nachdem der große Platz vor Plus hinter dem Wagengespann lag, tauchte das Schlachtschiff unter der Brücke an der Hüllerstraße durch und machte sich auf den Weg Richtung Innenstadt.
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Das Blues Mobil II in voller Pracht
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Rechts und links an der Strecke hörte man immer wieder Rufe und Schreie „Die Brothers kommen – Helau“. Nicht wenige Blicke fielen immer wieder auf den amerikanischen Vorwagen und die Piloten des Gefährtes mussten sich vor nicht einigen Mitfahrnachfragen retten. Dann folgte die große Kurve an der Parkstraße Ecke Voedestraße, doch unser Onkel brachte den Wagen in erstklassiger Manier um die Enge Stelle herum. Nach einer kurzen Standzeit folgte dann der Auftritt vor der Ehrentribüne. Mit einem dreifachem „Wattsche Helau“ wurde die Tribüne begrüßt und das angekündigte Geburtstagsständchen für Probst Neumann wurde gesungen. Im Anschluss hieß es „Neu verteilen für die Innenstadt“. Nachdem das Lager am Ende des Wagens ratzekahl ausgeräumt war, quetschte sich der Wagen durch die Wattenscheider City. Ab jetzt hieß es „keine Gnade mehr“ und das Publikum wurde mit unserem Wurfmaterial bombardiert. Schokoladen, Frisbeescheiben, Schlüsselanhänger und Berliner flogen wie Regen auf die Zuschauer hernieder und so mancher duckte sich um nicht von den Wurfmaterialien erschlagen zu werden. Der Saarlandbrunnen war dann die Zwischenstation und auf Höhe des August-Bebel-Platzes bis hin zur Post steppte dann der Bär. Es wurde aus allen Rohren geschossen und das Volk feierte. Ein unglaubliches Gefühl und nicht wenige Brothers kamen ins schwitzen ehe sich die Massen langsam auflösten und der Wagen am Ende des Zuges ankam. Völlig außer Atem und durchgeschwitzt wurde zunächst ein leckeres Pilsken geköpft ehe sich das Blues Mobil verabschiedete und zurück Richtung Schalke fuhr. Nachdem der Wagen auf Schalke geparkt war ging es nun Retour zur „After-Party“ bei Paul Kleine. Die durstigen Kehlen der Brothers vertilgten so manches Bier und die geölten Münder schepperten noch so manches Liedchen in die Menge. Ein weiteres Highlight war dann der Auftritt bei den in der Nachbarschaft feiernden 09-Kosaken. Quer durch den Raum zog sich eine schwarz-weiße Polonäse. Schließlich löste sich das lustige Beisammensein auf und einige Hartgesottene fuhren weiter um noch etwas zu feiern. Ein kleiner Besuch beim Charivari, wo die Party-Fraktion feierte und in unserer Eule beendeten dann den langen Umzugstag.
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Jubel am Rathaus - Die Blues Brothers kommen !
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Stellt sich schließlich noch einmal die Frage, ob es sich wirklich gelohnt hat.
Es hat sich gelohnt, und wie ! Denn es gibt nicht schöneres als mit einer tollen Truppe etwas gemeinsames zu bauen und anschließend so zu feiern und gefeiert zu werden.
Karneval in Wattenscheid – „Wat' nen Erlebnis“
Bis zum nächsten mal im WM-Jahr 2006
Die Blues Brothers Wattenscheid kommen wieder…garantiert !
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